Europawahl

Eigentlich ging die Europawahl in den letzten Jahren immer an mir vorbei. Dafür war der ESC-Songcontest immer recht intensiv.

Dieses Jahr war keines von beiden Tatsache. Wie bei kaum einer Wahl zuvor hatte ich das Verlangen zu wählen und in diesem Jahr stand ich zum ersten Mal in einer Warteschlange vor dem Wahllokal. Hat mich ein wenig überrascht und ich hoffe ein schönes Wahlergebnis bei der die Farben blau und braun möglichst wenig vorkommen…

Dafür habe ich bisher keines der Lieder vom ESC-Songcontest gehört, was ich ein wenig schade finde. Auch wenn die Qualität der Lieder zumeist doch sehr fragwürdig ist, finde ich sie immer kreativ, eine grandiose Party und einfach schön anzuschauen…

2019 ist halt auch ein besonderes Jahr…

Huawei und Google

Mit großem Unglauben habe ich heute die Nachricht gelesen, dass Google die Geschäftsbeziehungen zu Huawei gekappt hat/kappen musste. In meinen Augen ist dies eine Zäsur in der globalen Zusammenarbeit von globalisierten Unternehmen.

By Kārlis Dambrāns – https://www.flickr.com/photos/janitors/16103979223/in/album-72157650786478488/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41126673

Nicht, dass ich Google oder Huawei eine Träne hinterher weinen werde, beides sehr unsympathische Unternehmen, aber hier wird wirtschaftliche Macht als Waffe gegenüber einem Mitbewerber genutzt.

Das eigentlich Interessante: Gibt es eine Alternative, die halbwegs im Markt etabliert ist?

  • iOS? Apple… Kalifornien
  • Windows Phone? Microsoft… Redmond… Fällt auch raus

Mehr kenn ich nicht. Natürlich gibt es noch sowas wie Firefox OS und Sailfish, aber solange auf diesen Plattformen keine Snapchat/Instagram/Tinder/RMV-App/Philipp Hue Lichtsteuerung und andere wichtige Dinge gibt, haben diese Systeme in meinen Augen nur potentiell für <10% Marktanteil.

Was nun? Wir müssen uns bewusst sein, dass die Globalisierung uns zwar die Möglichkeit gebracht hatte weltweit zwischen den Anbietern zu entscheiden, aber dass auch die Globalisierung für sehr wenige Unternehmen Skaleneffekte gebracht hat, dass der Wettbewerb ausgedünnt/vernichtet worden ist.

Meine These ist, dass Google aus dieser Schlacht als Verlierer herausgeht und Huawei mit massiven Staatshilfen ein US-freies System auf den Markt werfen wird. Mit einem großen Nachteil für US-amerikanische Technologie-Unternehmen… Und um ehrlich zu sein: Wenn ich die Auswahl zwischen Spionage aus USA oder China habe, so sind mir die USA doch lieber.

Freitag

Lego – Ninjago Drachen

Was hat der Freitag mit dem Ninjago-Drachen zu tun? Eigentlich nichts, aber der Drache ist ein sehr schönes und elegantes Modell…. Und… Er kann den kleinen grünen Nibbel spucken, wenn man den Mund schließt…. Grandios… But don’t shoot at the eyes!

Das Foto selbst ist völlig überkontrastiert und überstrukturiert… Eine der schönen Funktionen von Lightroom. Damit kann jeder sein Foto nochmal deutlicher machen, als es vielleicht sein sollte und jemals sein wird.

Ansonsten noch ein kleines Foto aus einem entspannten Wanderweg bei Obrunnschlucht. Wenige Kilometer, mit ein wenig Erlebnis durch kleine Modell-Häuser, aber nicht so spannend, wie es die Werbeflyer zeigen.


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Ach ja…. Bilder im Wald sind immer von unsäglichem Weißabgleich geprägt.

Serverwechsel

Im Rahmen der allgemeinen Kostenreduzierungen habe ich beschlossen, dass ich auch meine Kosten reduziere. Da Kommunikation, Streaming und der Server einen deutlichen Beitrag ausmachen, fing ich erstmal an den Server zu reduzieren, da ich ihn mittlerweile kaum noch nutze.

Aus einem schönen Hetzner-Server mit Windows wurde nun eine virtuelle Host Europe Serverinstanz basierend auf Linux. Dies verursachte leider noch folgende Aktionen:

  • Das Blog musste umziehen
  • Ein Spieleserver musste umziehen
  • Die Nextcloud Instanz mit 1,5 TB ist von Windows auf mein privates NAS gewandert… (verschlüsselt)

Daher bitte nicht wundern, falls es in den letzten Tagen ein paar Probleme der Abrufbarkeit des Servers gab. (Ok, hat wahrscheinlich sowieso keinen interessiert).

Weiterhin habe ich mir vorgenommen etwas häufiger zu bloggen, auch wenn es total sinnlos sein wird. Aber das gehört zum Blog dazu.

Portiert auf Office 365

Seit vielen, vielen Jahren (long time ago) habe ich mich entschieden nicht mehr meine E-Mail-Adresse an Anbieter zu koppeln, sondern meine E-Mailadresse festzuzurren. Daher auch dieses ‚depon.net‘ (oder auch manchmal BurnSystems.de) statt @web.de, @gmail.com, etc…

In den letzten 5 Jahren lief der E-Mailserver auf einem Dedicated Server bei Hetzner allerdings hat der Spam zu sehr zugenommen. Ich suchte daher nach einer Lösung bei einem Profi, war aber nicht bereit meine Domain freizugeben.

Hier hat sich Office 365 über HostEurope.de in meinen Augen angeboten. Die Domain ‚depon.net‘ liegt weiterhin in meinem Besitz, es sind ein paar DNS-Einträge umzustellen und das gesamte E-Mail-Hosting wird von Microsoft übernommen. Damit kann ich mir den Luxus eines spamfreien, kostenlosen und werbefreien E-Mailkontos gönnen, welches ich ohne Adressenverlust wieder weiterschieben kann, wenn in 5 Jahren der Anbieter XYZ kommt.

Weiterhin werden meine E-Mails nicht von Google oder anderen Datenkraken ausspioniert. Vielleicht nicht die richtige Lösung direkt auf Microsoft zu setzen, aber auf der anderen Seite war ich nie in der Lage SSL richtig sauber aufzusetzen und damit sicher zu gestalten. Abgesehen von der Notwendigkeit diesen komischen E-Mailserver regelmäßig zu patchen. Und die anderen Anbieter haben mich nicht überzeugt und nebenbei erhalte ich:

  • Das Office 365 Desktop Paket
  • 50 GB E-Mails
  • 1 TB One Drive
  • eine eigene Skype-Umgebung (ok… brauch ich nicht)
  • Keine Ahnung was noch dabei ist, da blickt man aktuell sowieso nicht durch.

Mensch ärgere Dich nicht

Der Simulator läuft nun…

Ein Spiel mit vier Spielern ist in 20 ms (Single-Threaded) durchsimuliert… Einstellbar zwischen 1 und 4 Spielern. Es stellt sich heraus, dass ein 4 Spieler Spiel wesentlich mehr Runden hat, als ein 1 Spieler Spiel… Ist aber auch nicht sonderlich überraschend.

Die nächsten Implementierungen werden statistische Ausgaben sein, damit ich diese dann schön nach Excel importieren kann. Aktuell ist die Spielerstrategie auch sehr zufällig (es wird der erstbeste Zug ausgewählt), so dass hier auch noch Optimierungspotential möglich ist.

Bei Bedarf wären dann Optimierungen in den Algorithmen notwendig. Gerade die Suche nach dem ’nächsten‘ Feld ist sehr suboptimal gelöst.

MAEDN

Aus wichtigen Gründen habe ich ein tolles Weihnachtsprojekt:

Aus wieviel Runden besteht eine typische Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Runde?
Kann die Spielstrategie die Siegchancen verändern?
Verzögert das sichere Häuschen (graues Feld) das Spiel oder beschleunigt es?

Daher möchte ich bis zum neuen Jahr einen Mensch-Ärgere-Dich-Nicht Simulator schreiben, der vollautomatisiert das Spiel durchrechnet.

Das ganze ist als OpenSource verfügbar: http://github.com/mbrenn und in .Net Core kompilierbar (damit auch Windows, Linux und Mac OS X)

Aktueller Schritt:
– Figuren verlassen das Haus.

Mensch ärgere dich nicht

Nur echt nur Zwang zu werfen und Prellbock der letzten Figur auf dem Startfeld. Leider hier mit sicherem Haus auf dem dritten Feld, aber hat das Spiel etwas entspannt und beschleunigt. Mich hat es überrascht, wie lange eine Runde mit vier Spielern dauert. Knapp 90 Minuten und mit mir als siegreiche Figur.

Tschakka. In diesem Sinne eine fröhliche Woche und lasst uns nicht ärgern, auch wenn es doch manchmal Spaß macht… Zumindest mir.