Star Trek Discovery

Nach neun Folgen mag ich aus reinem Kommunikationsbedürfnis kurz was über die neuen Folgen von Star Trek Discovery erzählen. Spoiler wird es keine geben… (soweit der Plan… Obi Wan stirbt…)

Aber zurück. Aktuell sind neun Folgen produziert, die je eine Stunde brauchen. Also eine Serie, die selbst ich mal schaffe durchzuschauen. Die Geschichte beginnt ein paar Jahre vor Raumschiff Enterprise, hat aber faktisch kaum Bezüge dazu. Traditionelle Merkmale wie Warp-Antrieb, Phaser, Vulkanier und Klingonen sind dabei.

Ein Highlight sind die Dialoge auf klingonisch. Laut Wikipedia kann man diese Dialoge nun in der Geschichte der Star Trek Verfilmungen zum ersten Mal als echt klingonisch bezeichnen. Klingonische Fachexperten haben die Dialoge geschrieben und es ist kein zufälliges Gegrunze mehr. Nebenbei wurden scheinbar alle Klingonen einer OP unterzogen.

Die neuen Klingonen wirken wesentlich unsympathisch und dreckiger als die traditionellen.

Die Geschichte handelt von der USS Discovery mit einem neuartigen Antrieb, die nebenbei Schlüsselelement im Kampf gegen die Klingonen gibt. Herausstechend sind dabei die vielen Nahkämpfe (ohne Laser-Schwerter, dafür mit Fäusten, Klingonenschwerter oder Phasern). Klassische Raumschiffkämpfe gibt es natürlich auch, allerdings nicht im statischen Kampf (Phaser, Phase, Schilde auf 20%, Photonentorpedo, die Schilde sind auf 0%, Hüllenbruch auf Deck 3, 4, 5, arghhhh), sondern mit dynamischen Flugmanövern gezeigt (ohne Tie Fighter).

Ist dies noch Star Trek oder ist dies einfach was anderes? Natürlich kann man erstmal jammern, dass dies ja anders ist und mit Star Trek nichts zu tun hat. Will man Konstanz, will man Varianz oder will man was komplett Neues? Auf der Skala von 1 (absolute Tradition) bis 10 (nix mit Star Trek) würde ich der Serie eine 7,5 geben. Ich persönlich finde, dass sie zu sehr auf das ‚Casual-Publikum‘ zugeschnitten ist… Viel Action, heroische Dialoge, weniger Philosophie, viel Effekt, wenig Story und keine pseudotiefgründige Abhandlung über wissenschaftliche Grundlagen (Sporenantrieb….). Und die Hauptdarstellerin hat eine für mich sehr unsympathische Rolle.

Nichtsdestotrotz eine gute Serie, aktuell bestehend aus 9 Folgen mit einem etwas unwürdigem Abschluss. Hoffe, dass die Serie weiter getrieben wird und wieder mehr Wert auf die Philosophie im Star Trek Universum gelegt wird und weniger auf kurzfristige Effekthascherei gesetzt wird.

Auf der anderen Seite hat es schon einen Grund, warum die alten Star Trek Folgen kaum Zukunft hatte…. Das Publikum ist zu klein für langwierige Dialoge und zwanzig Minuten Raumschiff A beschießt stationär Raumschiff B. Mich begeistert dies auch weniger.

#Adobe #Lightroom Update 7.1

Mit der neuen Version 7.1 von „Adobe Photoshop Lightroom Classic CC“ (erinnert mich an ähnlich ungelungene Namenskonventionen wie bei Microsoft) wurde eine schöne neue Funktion eingeführt:

Automatische Tonwertanpassung mit Hilfe von „Adobe Sensei“ dem tollen maschinenlernenden Tonwertanpassungstool. Abgesehen von Bullshit-Machine Learning bin ich doch schwer begeistert, dass die Automatik die Bilder nicht mehr pauschal überbelichtet, sondern sie ’schön darstellt‘.

Beispiel:

Originalbild (Kontrastarm, da Raw-Format)

 Alte Tonwertkorrektur (viel zu hell)

Neue Tonwertkorrektur (viel passender)

Dass die Funktion prinzipiell sehr gut ist, sieht man als ‚fehlbelichteten‘ Photos:

Man kann einfach sehr viel aus den Schatten herausholen…

Hätte ich nie gedacht, aber Adobe… eine gute Funktion!

 

 

Netflix-Serie ‚Dark‘

Habe nun mal angefangen ‚Dark‘ auf Netflix zu schauen und bin schwer positiv überrascht. Nach dem Ende der ersten Folge erscheint diese wie ein konfuser Mix aus Tatort, Lost und anderen Psycho-Serien. Bisher kam man hier ohne Schockmomente aus, wofür ich sehr dankbar bin. Ich bin ja schon ein kleines Pienzchen….

Mal schauen, wie es weiter geht.

Um so mehr erfreut es mich, dass es eine deutsche Serie ist!

GAFA

In den Medien ist in den letzten Wochen der Begriff GAFA immer häufiger aufgetaucht:

  • Google
  • Apple
  • Facebook
  • Amazon

Die vier Monopolisten, die aktuell unsere Kultur, unsere Technologie und die Art und Weise unserer täglichen Kommunikation beeinflussen. WhatsApp statt offener Standards, Google kennt uns besser als jede andere Person und über Android werden unsere Verhaltensweisen aufgezeichnet.

Kombiniert mit horizontaler und vertikaler Integration neuer Liefer- und Produktketten in Kombination der Nutzung von Monopol-Gewinnen zur Verdrängung von Mitbewerbern.

In meinen Augen kann es so nicht mehr weitergehen und es wird Zeit diese vier Unternehmen in ihrer Wucht zu beschränken. Ich rede jetzt nicht von Zerschlagung, sondern von regulatorischer Kontrolle neuer Angebote.

Warum ich jetzt darauf kam: Shazam, eine sehr erfolgreiche Plattform, auch wenn ich sie nicht nutze wird wohl bald von Apple einverleibt werden. Und damit ist ein weiterer Dienst in den Fängen von GAFA.

#tatort Einblendung

Während des Tatorts, welcher mir etwas zu melodramisch war, wurde drei mal für bestimmt 30 Sekunden mehr als deutlich eine unübersehbare und ablenkende Eilmeldung zum Amoklauf/Terroranschlag in Texas eingeblendet.

So traurig und wesentlich diese Nachricht doch ist, dennoch bin ich massiv verwundert, dass ein solches Verbrechen viele tausend Kilometer entfernt relevant genug ist eine Sendung in Deutschland zu unterbrechen.

Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass es in diesem Jahr nahezu täglich eine Massenschießerei gegeben hat.

Insgesamt finde ich daher die Entscheidung der ARD unverständlich eine Sendung mit einer solchen „Eilmeldung“ zu stören. Ich persönlich bin froh, dass ich nicht jeder Zeit an aktuellen Nachrichten hänge, sondern auch teilweise den Moment genießen kann (soweit man es beim Tatort tun kann 😉 )

 

Eine gute Tat…

Das Bodega ist nun auf OpenStreetMap!

Falls ihr selbst eine Kneipe oder andere wichtige Location vermisst könnt ihr diese auch einfügen oder mir Bescheid geben… Ich kümmere mich drum

Elektro-Autos und Katastrophen

Nach dem Lesen des folgenden Artikels werde ich wohl meine Planung und Gedanken zum Thema Elektroauto erweitern müssen:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirbelstuerme-zerblasen-Elektro-Illusionen-article20100513.html

Im Laufe der nächsten 5 Jahre wollte ich, wenn mein schöner Corsa D irgendwann das Zeitliche segnet, auf Elektromobilität setzen. Gleichzeitig möchte ich gerne für das Szenario „1 Woche ohne Strom“ vorbereitet sein.  Insbesondere wenn man das Buch Blackout gelesen hat.


(Reines Symbolbild… es ist kein BMW i3 geplant 🙂 )

In dem Artikel geht es um die Vor- und Nachwehen der großen Wirbelströme, die die amerikanische Südküste getroffen hatten.

  • Zu Beginn war ein Teil der dortigen Bevölkerung nicht in der Lage zu evakuieren, da die Reichweite der Elektro-Fahrzeuge begrenzt ist und bei einer solchen Massenevakuierung das Nachladen schwierig wird.
  • Nach den Wirbelstürmen war das sowieso schon grottige Elektrizitätsnetz teilweise zerstört, so dass die Fahrzeuge über Wochen unbenutzbar waren. Es fehlte an der Möglichkeit nachzuladen.

Ich persönlich möchte nicht von einer Energiequelle (z.B. Strom, Gas oder Benzin) primär abhängig sein. Es fängt schon damit an, dass ich mit einer modernen Gasheizung bei Strom- oder Gasausfall nicht mehr heizen kann. Campingkocher habe ich ersatzweise zu Hause. Ein Elektro-Fahrzeug verschärft die Abhängigkeit zum Strom. Trotz unseres hervorragenden Stromnetzes und der schnellen Wiederinbetriebnahme bei Teilausfällen rechne ich auf Grund der massiven Verschränkung und undefinierter Digitalisierung der Systeme mit einem Totalausfall über Tage… In Kombination mit einem Münsterländer Schneechaos dann evtl. noch ein paar Tage länger.

Ein Problem ist allerdings der massive Energiebedarf… Ein wenig Haus mit Heizung, provisorischem Gasherd, paar USB-Ladestationen und Lampen bekommt man schon mit einem Kanister Benzin zum Laufen… Ein Fahrzeug verschlingt, auch wenn es Elektro ist, pro 100 km schon ein paar Liter Benzin… Erst recht wenn man mit einem benzinbetriebenen Generator Strom erzeugt über welchen das Elektroauto aufgeladen wird. Abgesehen von der Problematik 100 Liter Benzin sicher und erlaubt (maximal 20 Liter Benzin) lagern zu können.

Eine Teilelektrifizierung der wichtigsten Versorgungsstätten wir Tankstellen, Supermärkte, Wasserwerke wird schon durch das THW und Bundeswehr erfolgen… Meine Stromtankstelle wird da wohl erstmal auf Grund der Dezentralität. des Energiehungers und langen Aufladezeit außen vor bleiben…

Die Frage ist: Brauche ich während eines solchen Krisenszenarios überhaupt  ein Fahrzeug oder reicht hierfür ein Fahrrad?

Piratissimo – Brettspiel für Kinder

Ein kleines, schnelles, aber feines Spiel mit Kindern und für Kinder ist Piratissimo.

Man segelt mit einem Piratenschiff über das Spielfeld und sammelt Goldmünzen ein. Hat man genug gesammelt, so steuert man den Haupthafen an und beglückt das dortige Volk mit diesen Münzen. Wer neun Münzen heimgebracht hat, der hat gewonnen. Damit es ein wenig fies ist, gibt es den Tornado (erkennbar durch den Pils), der die Ladung durcheinander wirft und man umsonst gesammelt hat.

Die Regeln sind einfach genug, die strategische Tiefe bewegt sich unterhalb des Niveau von Mensch Ärger Dich Nicht und im Regelfall ist ein Spiel nach zwei Umrundungen der Karte vorbei. Nichtsdestotrotz mit Kindern amüsierbar spielbar und der Tornado ist das Familienhighlight… (Man darf ihn zwischen 1 und 4 Feldern bewegen und könnte theoretisch den guten Menschen spielen, der das Schiff nicht verwirbelt… Oder man spielt, wie man zu spielen hat!)

Maximal 4 Spieler, ein Würfel, ein Drehkompass für besondere Aktionen und wenig Überlegung notwendig… Schön und einfach heruntergespielt und auch als Nichtstratege mit der Chance zum Gewinnen!

Beschädigungsgefahr geht auch gegen 0, da die Figuren stabil aus Holz sind.