Strava und Endomondo

Nach langer Zeit mit Strava habe ich wieder zu Endomondo gewechselt. Obwohl mir Strava das sympathischere Unternehmen ist, waren die technischen Vorteile von Endomondo doch ausschlaggebender.

Aber zuerst einmal ein Flame:

  • Ich finde es insgesamt eine Frechheit, dass die Unternehmen den Zugriff auf die eigenen(!) Daten ohne Premium-Account verweigern. Es ist mein Lauf, mein Herzschlag, mein Streckenprofil, mein Gerät und mein Profil das von der Firma ausgewertet wird und es ist nahezu unmöglich an die Rohdaten per GPX und/oder CSV/Excel heranzukommen. Eventuell müsste man es mal über das Bundesdatenschutzgesetz probieren, hier liegt eine Offenlegungspflicht vor.

Warum ich Strava sympathischer finde:

  • Die Community ist aktiver und nicht von Werbung zugemüllt
  • Die Fly-By Funktion finde ich genial. Man kann nachträglich feststellen welcher „Strava“-Läufer in der Nähe war.
  • Zu bestimmten Streckenabschnitten gibt es ein „Best Of“ aller Strava-Läufer. Der Weg der Hechtsheimer Höhe hoch ist damit mit einem Benchmark versehen. Spielerischer Wettbewerb.

Dennoch:

  • Der Hauptbildschirm mit den verschiedenen Metriken ist nicht modifizierbar. Zumindest habe ich es noch nicht herausbekommen. Ich würde gerne aktuelle Zeit, aktuelle Rundenzeit des letzten Kilometers, Distanz und Puls auf dem Hauptbildschirm haben. Strava zeigt nur die durchschnittliche Geschwindigkeit an.
  • Alle Kilometer erzählt mir Strava etwas über den aktuellen Pace und Zeit per Kopfhörer. Sehr angenehm!
  • Die Menüführung auf der mobilen App ist angenehmer. Dies ist aber rein subjektiv.

Gerade der erste Punkt hat dazu geführt, dass ich mich mal wieder für Endomondo entschieden hatte… Leider sind alle besseren Auswertungen, die über Zeit, Geschwindigkeit und Streckenprofil hinausgehen mit dem Premium-Account belegt!

Aber wahrscheinlich werde ich wieder Runtastic ausprobieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.